Neue Bürger lernen und erfahren Solidarität in München

Das Integrationsprojekt zielt ab auf die Öffnung der landsmannschaftlichen Arbeit und ihrer Angebote für andere Vereine, Initiativen und Einrichtungen in München und Umgebung.

Es richtet sich insbesondere an Personen, die in den letzten Jahren aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion nach München gekommen sind und die ihre Lebenserfahrungen und Kompetenzen für Aktivitäten des Projekts einbringen. Dabei wird insbesondere die Kooperation mit anderen Migrantenorganisationen (MO), Einrichtungen und Netzwerken genutzt.

Durch die Mitwirkung an den Maßnahmen lernen die Beteiligten Strukturen und Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements kennen und erfahren individuell wie in der Gruppe, wie sich solidarisches Miteinander entwickelt und welche Wirkung dies hat. Beratung und Begleitung der Gruppen durch das Projekt und seine Ansprech- und Kooperationspartner sind selbstverständlich.

Zeitzeugenserie „Russlanddeutsche in München: Biografien - Hintergründe – Perspektiven. Einblicke aus Geschichte, Kultur, Politik und Gesellschaft“

Mit einer Serie von Zeitzeugengesprächen stellt das Projekt Personen aus dem Kreis von Russlanddeutschen vor, die vielfältige, dramatische, interessante und für die Vermittlung von russlanddeutschen Themen und Personen für die eigene Gruppe wie für die Öffentlichkeit wichtige Biografien darstellen. Dabei werden vor allem Überlebenswillen, Stärke und außergewöhnliche Fähigkeiten sichtbar, die auch auf Erfolgsgeschichten bei der Integration in Deutschland hinweisen.

Für die jüngere Generation insgesamt, aber auch für jüngere wie ältere Russlanddeutsche dürften durch die Zeitzeugengespräche neue oder andere Sichtweisen auf die Personengruppe und ihre jeweiligen Hintergründe erkennbar werden. Daneben spricht die Serie alle an, die sich für Migration, Integration und die von den Menschen mitgebrachten und oft unbekannten Facetten von Geschichte, Kultur, Politik und Gesellschaft interessieren. Beispielsweise entdecken Personen, die im 20. wie 21. Jahrhundert Deportation, Flucht und Vertreibung erlebt haben, Gemeinsamkeiten oder Unterschiede von Biografien. Auch wenn dies im Alltag häufig unterzugehen scheint, prägt das viele Personen bis heute.

Die Serie wird vorwiegend in den Nachbarschaftstreffs der Landeshauptstadt München angeboten, d. h. sie wendet sich ganz besonders an die Bewohner in den jeweiligen Stadtteilen.
Nach einem ca. 40-minütigen Gespräch finden Frage – Antworten und Diskussion statt. Der Eintritt ist frei.

ALLE INTERESSIERTEN SIND HERZLICH WILLKOMMEN!

Termine bis zur Sommerpause:

- 15.6.2015, 19:00 Uhr, Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München: Andreas Maser

- 28.6.2015, 17:00 Uhr, Nachbarschaftstreff Blumenau, Rolf-Pinegger-Str. 5, 80689 München: Dr. Viktor Jurk

- 13.7.2015, 19:00 Uhr, Nachbarschaftstreff Ramersdorf, Balanstr. 111, 81549 München: Eugen Bachmeier

- 23.7.2015, 19:00, Nachbarschaftstreff Theresienhöhe I, Peuferstr. 3, 81373 München: Maria Schefner

Moderation: Peter Hilkes, Projektleiter „Neubürgerprojekt“

Kooperationspartner:
Haus des Deutschen Ostens
Nachbarschaftstreff Blumenau
Nachbarschaftstreff Ramersdorf
Nachbarschaftstreff Theresienhöhe I
Kreis- und Ortsgruppe München der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland




Kontakt:





Peter Hilkes
Projektleiter

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.
Schwanthalerstr. 80, VGB
80336 München
Telefon: 089 44 14 1907

E- Mail:p.hilkes@lmdr.de

www.deutscheausrussland.de
www.lmdr-muenchen.de

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